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Erster Open Roberta Coding Hub in Mitteldeutschland

Die TU Ilmenau startet ein neues Programm, um Nachwuchs spielerisch an die Themenbereiche Programmieren, Technik und Naturwissenschaften heranzuführen.

ORCH Team Ilmenau klein

Am 02. Dezember 2019 startete in Ilmenau die Arbeit des ersten mitteldeutschen „Open Roberta Coding Hub“, welcher durch das Schülerforschungszentrum der TU Ilmenau, die IMMS gGmbH und dem Fraunhofer IDMT initiiert wurde.

Ziel dieses Programmes ist es, Kinder und Jugendliche in die digitale Welt und die Programmierung einzuführen. Immer noch haben viele Schülerinnen und Schüler ein niedriges Kompetenzniveau auf dem Gebiet der Informatik. Dr. Daniel Schultheiß, Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau und anwesend bei der Eröffnung des Projekts, erklärt, dass aber gerade dieses Verständnis im Bereich der Digitalisierung wichtig sei, und in nahezu jedem Berufsfeld gebraucht werde.

Aus diesem Grund ist der Zugang zu dem außerschulischen Angebot so einfach wie möglich gestaltet. Open Roberta wurde vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickelt und ist frei im Internet verfügbar. Die grafische Programmiersprache „NEPO“ unterstützt intuitives und spielerisches Lernen, wodurch schnelle Lernerfolge beobachtet werden können. Der Coding Hub ist zudem mobil und kann bei Interesse inklusive einem ausgebildeten Lehrer kostenlos gebucht werden.

Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen des Angebots zuerst einen kleinen Roboter selbst zusammenbauen, anschließend wird dieser an einen Computer angeschlossen und programmiert. So schafft man eine Verbindung zwischen Programm und Hardware, die Informatik wird quasi direkt zur Realität.

Es ist wichtig, die Begeisterung in Schülerinnen und Schülern für naturwissenschaftliche und technische Berufe und Studiengänge zu wecken. Dies betonte auch der Leiter des Fraunhofer IDMT, Prof. Joachim Bös, in seinem Grußwort zur Eröffnungsveranstaltung: „Wir brauchen qualifizierten und motivierten Nachwuchs in den IT-Berufen und wir wollen insbesondere Mädchen und Frauen noch stärker für technische Fachrichtungen motivieren. Das funktioniert über den Open Roberta-Ansatz sehr gut“, so der Direktor des Fraunhofer IDMT.

Jenny Gramsch, Leiterin des Schülerforschungszentrums der TU Ilmenau, merkt ebenfalls an, dass das Fach Informatik und Themen der Digitalisierung in Schulen immer noch unterrepräsentiert sind. Dies liegt daran, dass „die Schule sich nicht so schnell bewegen kann, wie wir das vielleicht als außerschulisches Angebot setzen können.“, so Gramsch weiter.

Genau hier kann der Open Roberta Gaming Hub ansetzen und in Zukunft den Nachwuchs in Mitteldeutschland mittel- und langfristig für Naturwissenschaften und Technik begeistern.

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