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Predictive Analytics Thema beim Sensorik-Stammtisch

Dank vorausschauender Wartung auf Basis von Sensordaten und spezifischer Datenauswertung lassen sich Maschinen reparieren, bevor sie ausfallen.

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 Diese moderne Form der Ressourcenoptimierung an Maschinen und Anlage anhand von „Predictive Analytics“ war Thema beim fünften „Sensorik 4.0“ Stammtisch der Modellfabrik Migration des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau. Zu Gast waren 20 Teilnehmer, die den Stammtisch mit aktiven Diskussionen bereicherten.


Christian Hansch stellte zunächst die IL Metronic Sensortechnik GmbH vor, welche unter anderem durch Sensorik für UV-Trinkwasser- und Luftdesinfektion bekannt ist und diesmal die Räumlichkeiten für den Stammtisch zur Verfügung stellte.
Im Anschluss sprach Jens-Peter Schleinitz, Industry Solution Architect bei IBM, über den Zusammenhang zwischen Zustandsüberwachung und vorausschauender Wartung. Als Beispiel führte er die Aufzugtechnik von KONE Care 24/7 an, welche auf Basis von Sensorendaten schon vor dem Ausfall des Fahrstuhls eine Wartung beauftragt. Grundlage für dieses System ist das Machine Learning. Indem bekannt ist, bei welchen Bedingungen die höchste Wahrscheinlichkeit für Ausfälle gegeben ist, lassen sich Wartung und Instandhaltung schon vor dem Ausfall terminieren. Die gesammelten Daten können auch in einer Cloud gespeichert werden, was im Anschluss an den Vortrag zu regen Diskussionen zu Vor- und Nachteilen der Cloud-Technologie führte.


Konstanze Olschewski von Alpha Analytics Jena erläuterte im Anschluss, wie Predictive Analytics vom ersten Datenpunkt bis zur ersten Vorhersage funktioniert. Damit wurde deutlich, welche Voraussetzungen Daten für die Predictive Maintenance mitbringen, wie der Entwicklungsprozess bis zu einem verlässlichen Modell in verschiedenen Schritten aussieht und wie es bis zur Implementierung weitergeht. Eine rege Diskussion entwickelte sich zwischen den Teilnehmern aus einer Mischung von Praxisfragen und -Erfahrungen. Neben technischen Fragen wurden auch Themen wie die Sinnhaftigkeit von Sensordatenerhebungen und deren Verwendung unter rechtlichen und ethischen Aspekten gestreift. Danach sprach Dr. Jörg Weber über Neuigkeiten zu Demonstratoren und Projekten aus der Modellfabrik Migration im Institut für Mikroelektronik - und Mechatronik-Systeme (IMMS). Ebenfalls vom IMMS kam Dr. Tino Hutschenreuther. Er erklärte, welche Angebote das IMMS als zertifizierte Industrie 4.0 Testumgebung bietet und gab Einblicke in das „Smart Services“ Förderprogramm.

 


Die Themenwerkstatt, durchgeführt durch Dr. Jörg Weber von der Modellfabrik Migration, nahm auch Inhalte der vorherigen Stammtische mit auf. Die Teilnehmer gaben viele neue Impulse für folgende Stammtische, darunter beispielsweise die Themen „optimale Datenströme“, aber auch Fragen zum Thema Datenschutz.

 

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