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Trends in der Mittelstandskommunikation - Der „denkende“ Mitarbeiter - warum interne Kommunikation immer wichtiger wird

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Ob in Berufs- oder Privatleben: die Digitalisierung hat uns dank Tablet und Smartphone auch am Rechner längst eingeholt. Wer früher als Konsument medial bereitgestellter Inhalte zufrieden war, twittert, kommentiert und veröffentlicht heute fleißig mit – der „Prosument“, wie er neudeutsch genannt wird, ist informiert, vernetzt, mehr oder weniger vorgebildet und legt damit höhere Ansprüche an den Tag: Er will mitreden, mitdiskutieren, gehört werden – auf Augenhöhe mit denen, an die zuvor kaum ein Herankommen war.

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Egal, ob am Band, im Lager, im Service oder im Management – Unternehmen verlangen nach eigenständig denkenden, motivierten Mitarbeitern, die ihre Prozesse kennen und verbessern möchten. Das hat seinen Preis: die Folgen der Industrialisierung, das reine aufoktroyieren von Arbeitsanweisungen ist vorbei. Wundert es uns also, dass auch Mitarbeiter heute andere Informations- und Kommunikationsbedürfnisse haben? Sie wollen mehr Informationen, wollen verstehen, sich einbringen.

Jederzeit informiert – ob als Kunde oder Mitarbeiter

Was sie als Kunde bereits vielfach dank digitaler Geschäftsmodelle erleben, wünschen sich Mitarbeiter heute auch von der Unternehmensführung: Transparente, rechtzeitige Information auf Augenhöhe ist der neue Anspruch an erfolgreiche Führung. Ob das nun an der Medialisierung, der Generation Y[1] oder einem Mix aus beidem liegt, sollen andere beurteilen. Fakt ist: Interne Kommunikation hat in den vergangenen Jahren einen wesentlich höheren Stellenwert im Mittelstand gewonnen. So ist nicht nur die Bindung der eigenen Fachkräfte wichtig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen – viel mehr noch: hier schlummert Wissen und Erfahrung, die es zu sichern und auf die nächste Generation zu transferieren gilt. Ob die nächste Generation aus Fleisch und Blut oder künstlicher Intelligenz besteht, spielt dabei kaum eine Rolle: beide sind auf die Bereitschaft angewiesen, das Wissen nicht nur gesichert, sondern weitergegeben wird.

Mobile Endgeräte ermöglichen neue Kommunikationskanäle im Unternehmen

Kommunikation als Sprungbrett der digitalen Transformation

Der Austausch, wie er insbesondere im Mittelstand in und zwischen den zumeist recht flachen Hierarchieebenen gepflegt wird, macht es vor: Nicht anders funktionieren digitale Kommunikations- und Informationsprozesse im Rahmen einer gesunden Unternehmenskultur. Die neuen Kanäle dienen als Werkzeuge, um auch die Mitarbeiter zu erreichen, die keinen PC-Zugang haben, von zu Hause aus arbeiten oder aus anderen Gründen abwesend sind.

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Ob interner Messenger-Dienst, E-Mail-Newsletter, Mitarbeiterforen, Blogs oder Intranet: Hauptsache gut informiert, Hauptsache eingebunden. Hier gilt keine Selfie-Kultur frei nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“, wie es vielen mittelständischen Entscheidern so gar nicht behagt. Hier gilt: erfahren, wissen, schätzen, verarbeiten. Eine Einstellung, die der typischen mittelständischen Kommunikationskultur sehr nahe kommt, setzen doch insbesondere KMU auf bedarfsgerechte, persönliche, direkte Kommunikation, auf Dialog und Rekursivität in der Informationsvermittlung. Mitarbeiter sind hier oft schon einen Schritt weiter als das Unternehmen – sie nutzen digitale Kanäle bereits in großem Umfang privat, sind gewohnt (und verwöhnt), mit Informationen bequem versorgt zu werden. Hier herrscht Nachholbedarf für mittelständische Unternehmen. Welche Tools, Anwendungen und Kanäle sich eignen, hängt jedoch ganz individuell von Zielen, Strukturen und Führungskultur ab. Ein Rezept gibt es nicht, und was bei anderen funktioniert, muss nicht im eigenen Haus genauso einschlagen. Genau nachgedacht, gibt es aber für jeden die passende Lösung: Und zwar eine, die sich perfekt an die Bedürfnisse des jeweiligen KMU anpasst: effektiv, effizient und günstig. Fragen Sie uns doch mal!

Ansprechpartner:
Ninette Pett
Modellfabrik Vernetzung
Telefon: 03677/69-5076
E-Mail: pett@kompetenzzentrum-ilmenau.de

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[1] Generation Y umfasst die Geburtsjahrgänge 1980–1999. 2015 gehörten in Deutschland nach Daten des Statistischen Bundesamtes rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 20 Prozent der Arbeitskräfte zu dieser Gruppe. Zukunftsforscher schreiben ihr veränderte Ansprüche, Wünsche, Bedürfnisse, Motive und Ziele zu, die es im Hinblick auf die Mitarbeiter von morgen zu berücksichtigen gilt.

 

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