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Digitalisierung erfordert Weiterbildungen

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Werden Unternehmen danach befragt, welche Folgen die Digitalisierung und gesellschaftliche Megatrends für ihr Unternehmen haben, so ist ein zunehmender Weiterbildungsbedarf von hoher Priorität. Dies geht aus verschiedenen Studien hervor. Neben neuen Technologien haben auch neue Services oder Arbeitsweisen einen hohen Einfluss darauf, wie Weiterbildung in der Zukunft aussehen kann, wie sich Weiterbildung verändert und auch darauf, welche Qualifikationen in Zukunft weniger bedeutsam oder aber bedeutsamer sein können.

Projekt Heyfair

 


Weiterbildung fällt an

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft steigt für 77,5 % der befragten Unternehmen die Bedeutung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit an, während handwerkliches Geschick in Relation weniger Bedeutung hat (lediglich 26 % sahen darin Entwicklungsbedarf). Dies scheint logisch, wenn man die jüngeren Entwicklungen unserer Arbeits- und Lebenswelt betrachtet. Musste ein Elektriker noch vor weniger Jahren hauptsächlich für die Verkabelung von Anlagen im Haus sorgen, gilt es heute, SmartHome-Systeme zu installieren, auf dezentrale Daten zuzugreifen oder interdisziplinären Austausch zu halten, um vernetzte Systeme und Produkte bereitzustellen. All das verlangt ein Denken und Kommunizieren über den Ursprung der voraussichtlich erlernten Ausbildung hinaus und verlangt entsprechende Fort- und Weiterbildungen. Weiterhin gilt es für einen großen Teil der Arbeitnehmer, Kompetenzlücken in technologielastigen Umgebungen zu schließen.

Falls Sie sich konkreter mit zunehmenden Kompetenzanforderungen auseinandersetzen möchten oder weitere Informationen benötigen, so treten Sie doch gern mit unserem Partner, dem Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung, in Kontakt.


Weiterbildung verändert sich

Neben der Digitalisierung beeinflussen auch andere gesellschaftliche Trends die Art und Weise wie Weiterbildung stattfindet. Neben dauerhaft relevanten Anforderungen an Weiterbildung wie ein „Return-on-Investment“ oder Transfers ins Unternehmen, spielen Geschwindigkeit und Individualisierung eine zunehmend größere Rolle. Die neu entstehenden Angebote sind dabei zunehmend nachfragezentriert. Rapide technologische Veränderungen und zunehmende Eigenverantwortung verlangen kürzere Weiterbildungsintervalle. Klassische Präsenztrainings außerhalb des Unternehmens („Personalentwicklung-off-the-job“) sind somit in vielen Fällen nicht mehr bedarfsgerecht. Die Initiative zum Lernen geht somit zunehmend von den Lernern selbst aus und wird in Arbeitsalltag und -ort integriert. Die dabei genutzten Kanäle reichen von einfachen PDFs, über Lern-Plattformen mit multimedialen Inhalten, bis hin zur virtuellen Simulation.

Wenn Sie einen Überblick über die Veränderungen der Arbeitswelt und veränderten Formen von Weiterbildung erhalten möchte, so laden Sie uns doch zu sich ein. Unsere Modellfabrik 3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten bietet Informationsgespräche, Vorträge und Workshops zu den genannten Themen – auch bei Ihnen im Haus – an. Zudem sind gemeinsame Umsetzungsprojekte in diesem Bereich, wie etwa bei unserem Projekt mit der PREALIZE GmbH, möglich.

Einen Einblick in die „Digitalen Arbeitswelten“ erhalten Sie auch bei der Mittelstand 4.0 Regionalkonferenz am 18.09.2018 im Augustinerkloster in Erfurt. Hier können Sie sich zu dieser anmelden.

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[1] Koch et al. (2014): Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution, strategy&, PwC; (Arntz et al., 2016): IAB Zentralbefragung Arbeitswelt 4.0; BMAS (2016): MONITOR: Digitalisierung am Arbeitsplatz, Berlin

[2] Hammermann und Stettes (2016): Qualifikationsbedarf und Qualifizierung – Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Köln

[3] Haufe (2014): Trends für die Weiterbildung des Jahres 2030, Freiburg

[4] Limpächer und Maier (2016): Der Transfer des Gelernten, in Personalführung 06/2016, Haufe, Frankfurt am Main

 

Ansprechpartner:
Ralf Klinkowski
Modellfabrik 3D-Druck
Telefon: 03641/205-289
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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