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Jenaer Modellfabrik demonstriert Laseranwendern Vernetzung über eine Cloud

In der vergangenen Woche ist der Verband der Laseranwender-Blechbearbeiter mit ca. 70 Teilnehmern in der Modellfabrik 3D-Druck zu Gast gewesen.

Der Verband fördert die Festlegung von Standards und engagiert sich unter anderem für die Weiterbildung im Bereich der Laseranwender bei der Blechbearbeitung.

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Demonstrationen der Modellfabrik 3D-Druck
In einer gemeinsamen Veranstaltung in Kooperation mit dem ifw Jena hat das Team der Modellfabrik in seinen Laboren unter anderem verschiedene 3D-Druck-Technologien zum Druck von Kunststoffen, die additive Herstellung von Glas, das Laserauftragsschweißen, die Glasbearbeitung mit Ultrakurzpulslaser, das Laserstrahlpolieren von Glas und Metall sowie das Laserstrahlfunktionalisieren und -kennzeichnen demonstriert.

Cloud-Demonstrator
Besonders der Cloud-Demonstrator der Modellfabrik ist von großem Interesse gewesen. Stefan Meier zeigte den Teilnehmern die Vorteile einer Virtualisierung von 3D-Anwendungen mit einer Cloud-Lösung. Sie ermöglicht es, auch mit einfach ausgestatteten mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Tablets oder Smartphones an 3D-Anwendungen zu arbeiten. In der Cloud der Modellfabrik sind gegenwärtig ein 3D-Drucker, ein Lasersystem und eine Konstruktionssoftware verfügbar. Die Virtualisierung des Lasersystems erlaubt das Arbeiten mit der Maschinensoftware, zum Beispiel das Konstruieren und Verändern von Bauteilen, das Programmieren der Anlage und die Simulation des Bearbeitungsprozesses.

Diskussionsrunde
Außerdem hat Prof. Dr. Jens Bliedtner in einem Vortrag aktuelle Anwendungsbeispiele des 3D-Drucks, aber auch Grenzen der einzelnen Verfahren erläutert. In der anschließenden Diskussion kamen Fragestellungen zu derzeit erreichbaren Genauigkeiten der 3D-Druckverfahren, den notwendigen Voraussetzungen und Programmierschritten, um 3D-Volumenmodelle zu generieren zur Sprache und auch die notwendigen Nachbearbeitungsschritte zum Erreichen hoher Oberflächenqualitäten gedruckter Bauteile. Neben den technischen Fragestellungen wurden auch aktuelle Problemkreise – lassen sich Organe drucken oder aber Häuser additiv fertigen – intensiv diskutiert.

 

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