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Kooperation Thüringer Zentrum für Maschinenbau und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau

Durch die Zusammenarbeit des Thüringer Zentrums für Maschinenbau und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau treiben wir die Digitalisierung der Unternehmen bestmöglich voran.

 2017 12 13 Prof. Notni links und Prof. Bergmann rechts hinter einer 3D gedruckten Struktur aus Stahl mit einem Gewicht von über ca. 50 kg. Web

Professor Notni (Konsortialführer des Thüringer Zentrums für Maschinenbau, ThZM), Professor Bergmann (Konsortialführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau) sowie Dr. Matthesius (Geschäftsführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau) blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück und freuen sich über die entstandenen Synergien zwischen den Vorhaben unter dem gemeinsamen Dach des Newtonbaus an der TU Ilmenau.

„Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau unterstützen wir Unternehmen in der Region in Fragestellungen der Digitalisierung und Vernetzung. Mit Veranstaltungen, Workshops und Vortragsreihen adressieren wir die Interessen und Bedarfe der Unternehmen, um kurzfristig mit den Möglichkeiten der Digitalisierung in Berührung zu kommen. Daraus leiten wir Best-Practice-Beispiele ab, die in kleinen Projekten in der Regel über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten, sowohl im, als auch mit dem Unternehmen erarbeitet werden“, sagt Professor Bergmann. „Unternehmen kommen zu uns und erkundigen sich über bestehende Möglichkeiten, beispielsweise des 3D-Drucks, der Vernetzung von Maschinen und Arbeitsschritten in ERP-Systemen oder der Prozessdatenaufnahme, um dann einen Abgleich zur Organisation im eigenen Unternehmen vorzunehmen. Unter diesen Maßgaben passt es hervorragend, dass beide Zentren im gleichen Gebäude an der TU Ilmenau, aber auch in der GFE Schmalkalden und an der EAH Jena beheimatet sind und somit der direkte Übergang zu Fragestellungen in Forschung und Entwicklung erfolgt“, sagt Dr. Matthesius. „Gerade an dieser Stelle kommen die im ThZM getätigten Investitionen und begonnenen wissenschaftlichen Kooperationen zum Tragen. Unternehmen in der Region profitieren davon, dass an den Standorten des ThZM Wissenschaftler mit neuester Anlagentechnik arbeiten und somit auch mittel- und langfristige Forschungs- und Entwicklungsthemen mit der Industrie angehen können.

Typischerweise erfolgen Innovationen im ThZM in Produktionsprozessen, in den Feldern maschinenbaurelevante Prozesstechnologien, Präzisionstechnologien, Werkstoff- und Beschichtungstechnik, Qualitätssicherung in der Produktion sowie ab 2018 Assistenzsysteme für den Maschinenbau“, sagt Professor Notni. Die räumliche Nähe und der Austausch zwischen den Vertretern der beiden Zentren „auf einem Flur“ erweist sich als sehr positiv, um die Bedarfe der Unternehmen unterschiedlich abzudecken. Im Jahr 2017 haben beispielsweise weit über 150 Unternehmen im Einzelgespräch die Labore des ThZM und des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau an der TU Ilmenau besucht. In vielen Fällen konnten entweder Transferprojekte im Bereich der Digitalisierung oder technologische mittel- und langfristige Forschungs- und Entwicklungsprojekte begonnen werden. Auch die additive Fertigung wird eine zunehmende Rolle im ThZM spielen.

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