Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0

Der RIS-3-Prozess adressiert die Frage nach den Herausforderungen der neuen Arbeitswelt.

2017 11 02 Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 Web

Unabhängig von der Art, dem Umfang oder dem Zeitpunkt ist eines klar: Unsere Arbeitswelt unterliegt starken Veränderungen. Damit ist nicht nur ein rasanter technologischer Fortschritt gemeint – der z.B. den früheren „Dreher“ heute mittels CNC drehen lässt – es geht auch um Änderungen der Zusammenarbeit untereinander und der Arbeitsweisen im Allgemeinen. In diesem Zuge fragte die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen innerhalb der Zusammenkunft von drei Fachforen des RIS-3-Prozesses am 25. Oktober 2017, welche Herausforderungen Thüringer Unternehmer, Multiplikatoren oder Bildungseinrichtungen bei der Veränderung der Arbeitswelt sehen.

Vier Vorträge zeigten den Teilnehmern zunächst auf, wie weit das Feld der Veränderungen ist. Während Sven Lindig (LINDIG Fördertechnik GmbH) über den Werdegang des Familienunternehmens berichtete und aufzeigte, welche Veränderungen dieses in der Führungskultur und Organisationsstruktur vorgenommen hat, konzentrierte sich Herr Gerrit Häcker (Häcker Automation GmbH) auf den Wandel zur agilen Organisation. Im Anschluss fanden sich die Teilnehmer zu Diskussionsrunden im World-Café Format zusammen. Die zentrale Frage, „welche Herausforderungen sie bei den aktuellen Entwicklungen der Arbeitswelt“ sehen, diskutierten die Teilnehmer unter den Gesichtspunkten des Inhalts, der öffentlichen Hand, der Arbeitnehmer und des Bildungssystems.

Ralf Klinkowski aus der Modellfabrik 3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena moderierte die Diskussionsrunden. Die Thementische waren besetzt mit Hosts der LEG und der Ernst-Abbe-Hochschule. Die Ergebnisse der Diskussionsrunden sollen im Weiteren in die Arbeit der RIS-3 Arbeitskreise einfließen. Ziel ist es, passgenaue Maßnahmen zu entwickeln, um sich diesen Herausforderungen zu stellen.

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