IT-Sicherheit mit Zukunft

Die Welt der Zusammenarbeit wandelt sich – analog wie digital. Doch kollaboratives Arbeiten via Internet ermöglicht nur dann eine sichere akzeptierte Kooperation bei Mitarbeitern, wenn der Datenschutz stimmt. Am 15. Juni luden das Thüringer Clustermanagement und das Mittelstand 4.0-Kompetenzentrum Ilmenau zum fünften RIS3-Forum (Anm. d. Red.: RIS3 – Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung in Thüringen) in den Feynmanbau an die Technische Universität (TU) Ilmenau ein. Thema der Kooperationsveranstaltung: „IP-und Datenschutz sowie Produktzertifizierung“.

Kronjuwelen schützen
Prof. Dr. Jean Pierre Bergmann, Fachgebietsleiter Fertigungstechnik an der TU und Moderator des Treffens, machte gleich zu Beginn deutlich: „Seine Kronjuwelen, also seine hausinternen Daten, zu schützen, ist für den Mittelstand eines der Top-Themen bei der Gestaltung des digitalen Wandels“. In den Vorträgen, Pausengesprächen und dem World-Café ging es überwiegend um den sinnvollen Schutz von sensiblen Daten für Unternehmen. Ansatzpunkte sieht Thomas Treml, IT-Experte bei Microsoft Deutschland in einer IT-Sicherheitsstrategie, die alles einbezieht: Technik, Daten, Personal, Kunden und Lieferanten. Schließlich endet die IT-Sicherheit nicht bei einem guten Virenschutzprogramm. Sie geht bis zum „kleinsten“ Mitarbeiter, der sich beispielsweise auf den hausinternen Digitalkalender mit seinem Smartphone einloggt.

Je größer die Vernetzung, je größer die Schwachstellen
Ein weiteres Ergebnis des Treffens: Je größer die Vernetzung nach innen und nach außen im Unternehmen, umso mehr Angriffspunkte für Cyberattacken oder Hacker. Studien zeigen, dass in vielen Betrieben erst nach 140 Tagen ein Virus identifiziert, und nach 200 Tagen der digitale Eindringling dingfest gemacht werden kann. Aktuelle Software, regelmäßige Datensicherung, passende Cloudlösungen sind nur einige Möglichkeiten, um sich professionell zu schützen.

Modellfabriken Vernetzung und Migration
Um den Praxisbezug bei der IT-Sicherheit in den Fokus zu rücken, gab es für Interessierte die Möglichkeit, die Modellfabriken Vernetzung und Migration, angesiedelt im Ilmenauer Kompetenzzentrum, zu besichtigen. Der Blick in die Zukunft machte deutlich: Der digitale Wandel bietet KMU viele neue Gestaltungsmöglichkeiten – und das neue Kompetenzzentrum ist der perfekte Praxispartner für Firmen, wenn es um konkrete Umsetzungsprojekte geht.

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